In unserem Garten wachsen viele Beeren wie rote, weisse und schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren, Thaybeeren, Himbeeren und Brombeeren. Ich liebe es morgens ein Frühstück zuzubereiten und dabei mir kurz die Zeit zu nehmen, durch den Garten zu streifen und frische Beeren für das Müsli zu ernten. Das am liebsten Barfuss, auch wenn ich mich immer wieder überwinden darf, da unsere Zeder viele pieksende Nadeln hinterlässt. Danach fühle ich jedoch, wie erdend, beruhigend und doch belebend dieser kleine Rundgang tat.
In den letzten Jahren ging das immer wieder mal unter und wurde viel seltener, allgemein das Draussen im Garten sein. Zuerst dachte ich, es liegt an meiner vielen Arbeit am Computer und ich fragte mich wirklich, ob ich nicht mehr so naturverbunden bin wie früher.
Vor einer Woche war ich mit einer Freundin in einem veganen Restaurant eine Frühstücksbowl essen und es schmeckte mir so sehr und weckte das Bedürfnis, wieder mehr solche Bowls zu machen. Auch die Erinnerung, dass ich das früher so oft gemacht habe, mit der kleinen Routine im Garten.
Als ich bewusst am nächsten Morgen durch den Garten schlenderte, dachte ich wie herrlich doch das ist und wieso ich das so selten mache, obwohl es mir so gut tut.
Am nächsten Morgen habe ich es wiederholt und es fiel mir wie Schuppen von den Augen bzw. von den Ohren und ich wusste, weshalb ich es immer seltener machte.
Seit mehreren Jahren wird um uns herum viel gebaut: Häuser werden abgerissen und neue Bauten entstehen und das bringt viel Baulärm mit sich. Bereits um 6:30 Uhr kommen die ersten Lastwagen, die beim Rückwärtsfahren piepsen und Bauarbeiter die ihre Maschinen einstellen. Ja, einen Lärm, auf den ich gerne verzichten könnte und weshalb ich meine morgendlichen Rundgänge immer seltener gemacht habe. So, dass mir das Frühstücken sogar etwas verleidete und ich selten Bowls zubereitet habe.
Was so offensichtlich ist, wurde mir erst in dem Moment bewusst.
Jedenfalls zieht mich die Lust an Bowls gerade wieder etwas mehr in den Garten, um frische Beeren zu pflücken und ich bin so dankbar, was alles um mich wächst und ich versuche den Fokus genau auf das zu richten.

Kokos-Beeren-Müsli mit Buchweizen
von NaturkraftPur- Pürierstab - oder
Zutaten
- 1 Apfel - gerieben
- 80 g Kokosnuss - Kokosfleisch klein reiben, alternativ Kokosraspeln
- 8 EL Buchweizen - über Nacht gekeimt, siehe Notizen
- 4 EL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Rosinen - wer keine Rosinen mag, einfach weglassen
- 2 Bananen
- 2 dl Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Kokoswasser - oder Wasser
- 100 g Beeren - frisch, Himbeeren und Heidelbeeren oder nach Geschmack!
Zubereitung
- Apfel, Kokosnuss, Buchweizen und Rosinen in einer Schüssel mischen.
- Für die Sosse die Bananen und das Kokoswasser mit dem Pürierstab oder Mixer cremig pürieren.
- Die Sosse anschliessend zum Müsli in die Schüssel geben, mischen und auf zwei Teller verteilen.
- Zuletzt die Beeren auf die beiden Portionen geben und vorsichtig unterheben.
