Chia-Hafer-Frühstück

Wir lieben dieses Frühstück am Wochenende, das wir meist spät am Vormittag zu uns nehmen. Besonders nach einer morgendlichen Sporteinheit tut dieses Frühstück ausserordentlich gut und es hält eine ganze Weile satt. Es ist herrlich fluffig und der Fantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. Probier es aus!

Chia-Hafer-Frühstück 2

Chia-Hafer-Frühstück

von NaturkraftPur
Fluffig und sättigend: Dieser gekeimte Hafer-Chia-Brei ist das Frühstück für gemütliche Vormittage. Er hält lange satt und lässt sich am Vorabend vorbereiten.
Vorbereitung: 4 Stunden
Zubereitung: 10 Minuten
Gesamt: 4 Stunden 10 Minuten
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2 Portionen

Zutaten
 

  • 1 Tasse Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Nackthafer - auch Spriesskornhafer genannt
  • 3 EL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Chiasamen
  • 3 Tassen Mandelmilch
  • 2-3 Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Datteln - oder andere Süsse


Zubereitung
 

  • Der Spriesskornhafer wird geschrotet (oder du lässt ihn dir bereits beim Händler schroten).
  • Die Mandelmilch süsst du mit den Datteln, indem du beides miteinander vermixt.
  • Du kannst auch eine andere Süsse wählen.
  • Haferschrot und Chiasamen werden nun in die gesüsste Milch eingerührt und müssen für mindestens 4 Stunden einweichen.
  • Das Gericht lässt sich schon am Abend vorbereiten und im Kühlschrank einweichen.
  • Dann bekommst du einen besonders weichen und fluffigen Brei.
  • Du kannst den Hafer-Chia-Brei so essen oder du verfeinerst ihn mit Früchten und Saaten.
  • Evtl. nachsüssen.

Notizen

Tipp: Lecker ist es auch, wenn du bereits Rosinen mit einweichen lässt!
Lieblings-Varianten:
Apfel-Zimt: Einen Apfel reinreiben und mit Zimt und Kokosblütenzucker verfeinern.
Schoko-Banane: Einen halben Esslöffel Kakao oder Carob unterrühren und Bananenstücke hineingeben.
Knuspermüsli: Mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Hanfsamen einen Knuspereffekt zaubern!
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Was ist Nackt- oder Spriesskornhafer und ist er in einer Rohkosternährung geeignet?

Nackt- bzw. Spriesskornhafer ist die einzige Haferart, die keimfähig und damit in einer Rohkosternährung einsetzbar ist. Bei dieser Züchtung sind im Gegensatz zum normalen Hafer die Spelzen weitestgehend weggezüchtet, so dass dieser nicht entspelzt werden muss, ein Prozess, bei dem viele Nährstoffe verloren gehen. Wer sich allerdings zu 100 % glutenfrei ernähren möchte, der sollte keinen Hafer essen. Dieser enthält zwar weitaus weniger Gluten als Weizen, ist aber auch nicht glutenfrei.

Unter den Getreidesorten schneidet der Hafer in Bezug auf seine Nährstoffe am besten ab. Er enthält mehr Fett, Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine als alle anderen Getreide. Hafer punktet ausserdem durch den hohen Anteil an Calcium, Spurenelementen und Kieselsäure. Der Spriesskornhafer besitzt im Gegensatz zum normalen Hafer ausserdem einen höheren Gehalt an Fett- und Bitterstoffen. Hafer gilt als leichter verdaulich als andere Getreidearten. Wahrscheinlich wird er deswegen auch heute noch als Krankennahrung empfohlen. Zusammen mit Chiasamen hast du ausserdem eine tolle Proteinquelle sowie eine super Versorgung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im optimalen Verhältnis!

Herzhaft weiter: das Rustikale Hanfbrot.


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Kommentare

15 Kommentare

  1. schon wieder eine Frage: ich habe bei Vitakeim gequetschten Nackthafer bestellt. Ich vermute den kann ich so wie er ist verwenden ? oder muss der Hafer vorher keimen um geeignet zu sein ?

  2. Wenn ich ein komplett glutenfreies Müsli machen möchte, was kann ich statt Hafer nehmen?
    gekeimten Buchweizen? Was noch? Danke dir.

  3. Daanke (: Ich liebe dieses Frühstück, als ich es das erste mal mit Einweichen probierte, schmeckte es superbitter; unessbar. Deshalb habe ich es damacj einfach direkt mit Nussmilch aufgegossen und nur einige Minuten eingeweicht, das mache ich jetzt schon sehr lange und finde es toll!

    Eben hatte ich das Problem, dass mir im Reformhaus der Nackthafer zusammen mit Buchweizen geschrotet (und vermischt) wurde (Hafer alleine zu schroten sei zu „fettig“)……. weil das eine riesen Portion ist, möcht ich sie natürlich verwerten – aber wie? Geschroteten Buchweisen, wie Hafer und nur kurz eingeweicht – geht das? In Wasser oder geht Nussmilch? HILFEEEEE!

  4. Da ich Mandeln nicht vertrage, habe ich anstelle der Mandelmilch Reismilch verwendet. Aber der „Brei“ ist nicht eingedickt! Habt ihr vielleicht noch andere Milch-Alternativen, die ich anstelle der Mandelmilch verwenden kann? 🙂

    1. Mmmh, eigentlich müsste Reismilch funtionieren…
      Ansonsten ist eine Milch aus Erdmandeln (keine Nüsse!) sehr zu empfehlen. Auch kannst du Milch z.B. aus gekeimten Buchweizen herstellen oder Kokosmilch… 🙂

  5. Hallo! Ich habe leider immer das Problem, dass mir der Hafer bitter wird wenn ich ihn einweiche. (Ausgenommen beim kochen). Verwende Nackthafer aus dem Bioladen. Habt ihr einen Tipp? Gibt es überhaupt Hafer, der unverarbeitet nicht bitter wird?
    Liebe Grüße, Julia

    1. Dankeschön!!
      Einen Kornquetsche aben wir leider nicht, aber werden wir uns auch irgendwann anschaffen! Das wäre nämlich noch viel besser! 🙂

  6. Hallo,

    wieso ist- Eurer Ansicht nach – Nackt- bzw. Sprießkornhafer die einzige Getreideart, die in einer Rohkosternährung einsetzbar ist?
    Ich weiß, dass viele Rohköstler Getreide ganz ablehnen, aber wieso sollte keimfähiges Getreide, roh verzehrt, nicht zu Rohkost zählen?

    Wo bezieht Ihr Sprießkornhafer? Kennt Ihr vielleicht einen Anbieter größerer Mengen (z.B. 10 kg)?

    1. Hallo liebe Bonnie!

      Grundsätzlich kann man natürlich auch andere Getreidearten in die Rohkost-Ernährung integrieren, wenn man es möchte. Das Argument aus der Rohkost ist allerdings, dass der Mensch an Getreide nicht angepasst ist. Im Vergleich der Menschheitsgeschichte ist der Anbau von Getreide vergleichsweise jung, erst Recht in der Form, wie wir ihn heute kennen. Getreide ist überzüchtet, allergieauslösend, säurebildend und und und. Unser Verdauungs- und Stoffwechselsystem ist nicht darauf ausgelegt, Getreide zu verwerten. Wenn man der Argumentation folgt, konsequenterweise eben auch nicht roh. Am besten verdaulich ist es, wenn man es keimen lässt (logisch!) oder zumindest wie beim Frischkornbrei üblich, einweicht.

      Dann sind wiederrum glutenfreie Getreidesorten besser als die glutenhaltigen. Weizen und die ganze Weizenfamilie wie Dinkel, Kamut usw. solle man in jedem Fall meiden. Hafer ist auch glutenhaltig, aber nicht so stark. Deswegen ist er für uns im Gegensatz zu Weizen, Roggen, Gerste usw. empfehlenswerter, zumal er sich in der Aminosäuresequenz von anderen glutenhaltigen Getreidegattungen unterscheidet.

      Ohje, jetzt habe ich ganz schön viel geschrieben. Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten!

      Achso, wir kaufen den Hafer im Reformhaus. Ansonsten haben wir ihn bisher nirgends bezogen.

      Liebe Grüße!

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