Mexikanische Salsa Verde lebt vom Koriander, das ist ihr Markenzeichen. Wer Koriander liebt, wird diese leuchtend grüne Sauce nicht mehr missen wollen. Und wer bisher unsicher war, ob Koriander seins ist, bekommt hier vielleicht den schönsten ersten Versuch, denn frisch gemixt schmeckt er ganz anders als getrocknet.
Ich mag an dieser Salsa, wie wenig es braucht, damit so viel passiert. Ein Bund Koriander, eine Knoblauchzehe, etwas Zucchini für die Cremigkeit, dazu Jalapeño und Zwiebel für Schärfe und Tiefe. Alles wandert in den Mixer und ein paar Augenblicke später steht eine Sauce auf dem Tisch, die jedes mexikanische Essen trägt.
Bei mir kommt sie am liebsten zu frischen Rohkost Tortillas, zu Nachos oder einfach über einen knackigen Salat. Sie ist eines dieser Rezepte, das mir jedes Mal zeigt, wie selbstverständlich Rohkost im Alltag sein kann, wenn sie einfach gut schmeckt.
Warum die Salsa Verde grün ist und was sie grün hält
In Mexiko ist die grüne Salsa traditionell die Sauce der Tomatillos, jener kleinen Früchte in der Papierhülle, die bei uns kaum zu bekommen sind. Diese Fassung geht einen anderen Weg und holt sich das Grün aus dem Koriander selbst, während die Zucchini das Volumen liefert, den sonst die Tomatillo hätte.
Damit sie leuchtend bleibt, mixt du sie kurz und kalt. Je länger der Mixer läuft, desto wärmer wird die Masse und desto schneller kippt das Grün ins Bräunliche. Ein Spritzer Limette hilft zusätzlich und im Glas mit Deckel hält sie sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Koriander und was du tun kannst, wenn du ihn nicht magst
Dass Koriander für einen Teil der Menschen nach Seife schmeckt, liegt an der Wahrnehmung bestimmter Aldehyde und ist keine Frage von Gewöhnung oder gutem Willen. Wenn du dazugehörst, ist das völlig in Ordnung. Nimm dann glatte Petersilie mit ein paar Blättern Minze und du bekommst eine ähnlich frische, grüne Sauce, die eben anders schmeckt und trotzdem funktioniert.
Umgekehrt gilt, dass du ruhig zwei Bund statt einem nehmen darfst, wenn du Koriander gerne magst. Diese Salsa verträgt viel davon und die Stiele mixt du einfach mit, denn dort sitzt der meiste Geschmack.
Schärfe abstimmen
Die Jalapeño gibt eine mittlere, runde Schärfe, die eher wärmt als sticht. Wenn du es milder magst, kratzt du die Kerne und die weissen Scheidewände heraus, dort sitzt die meiste Schärfe. Gib die Chili erst am Schluss dazu, hacke sie dazu fein und rühre sie unter, so bleibt die Schärfe punktuell und du schmeckst den Koriander weiterhin durch.

Mexikanische Salsa Verde
von NaturkraftPurZutaten
- 1-2 Bund Koriander frisch
- 1 Stück Jalapeno
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Stück Zwiebel - klein gehackt
- 1/2 Stück Zucchini
- 1 Stück Limette - optional, Saft davon, nach Geschmack
- Etwas Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Salz - optional, nach Geschmack
Zubereitung
- Koriander, Zucchini und Knoblauch im Mixer zu einer Sauce verarbeiten.
- Die gehackte Jalapeño und die Zwiebel dazugeben und kräftig verrühren.
- Fertig. Schmeckt zu Salaten, Nachos oder Tortillas.

2 Kommentare
ich liiiiiiiiiiiiiiiiebe koriander – es war sooo lecker!! <3
Ich bin der größte Koriander-Fan, in meinem Küchengarten wächst er wie Unkraut und ich erwarte ihn sehnlichst, dann wird die Salsa Verde gemacht.