Wenn du Wildkräuter bisher nur im Smoothie oder Saft kennst, probier mal ein Pesto daraus. Das hat mich selbst überrascht, wie gut das funktioniert – denn ein Pesto verzeiht viel: Du kannst verschiedene Kräuter mischen, die Mengen variieren, und es schmeckt trotzdem jedes Mal richtig gut.
Das Besondere an diesem Rezept ist die Dattel. Sie nimmt den Wildkräutern die Bitterkeit und gibt dem Ganzen eine milde, runde Note – genau das, was es braucht, damit auch Menschen, die mit Wildkräutern noch fremdeln, begeistert sind.
Die Basis bilden geschälte Hanfsamen, die dem Pesto eine cremige Textur geben und gleichzeitig unglaublich nährstoffreich sind. Dazu kommt Knoblauch, gutes Olivenöl, etwas Salz und natürlich die Wildkräuter – ich nehme, was gerade draussen wächst: Giersch, Brennnessel, Gundermann, Sauerampfer, Spitzwegerich, Taubnessel oder Knoblauchrauke. Es gibt kein falsch, nur anders.

Wildkräuter Hanf Pesto
von NaturkraftPurZutaten
- 80 g Wildkräuter - Giersch, Gundermann, Brennnessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Taubnessel, Knoblauchrauke
- 5 EL Olivenöl
- 1 Dattel - weich
- 1 TL Salz
- 75 g Hanfsamen - geschälte
- 1/2 Tasse Wasser
- 2 Knoblauchzehen
Zubereitung
- Alle Zutaten mit dem S-Messer zu einem leicht körnigen Pesto verarbeiten.
- Wenn ein Mixer verwendet wird, auf niedrigster Stufe mixen und aufpassen, dass das Pesto nicht zu fein wird.
- Pesto im Kühlschrank mit einer dünnen Schicht Öl überzogen aufbewahren.