Sauerkraut selber machen

Sauerkraut selber machen ist eines der einfachsten Fermente überhaupt und braucht genau zwei Zutaten: Weisskohl und Salz. Der Rest ist Handarbeit. Du schneidest den Kohl in feine Streifen, salzt ihn und knetest so lange, bis er seine eigene Flüssigkeit abgibt. Diese Lake ist das ganze Geheimnis, denn unter ihr arbeiten die Milchsäurebakterien und der Kohl bleibt vor Luft geschützt.

Ein paar Kümmelkörner oder Wacholderbeeren geben dem Kraut Charakter. Die äusseren Kohlblätter hebst du auf, sie kommen als Deckel obenauf, beschwert mit einem kleinen Glas. Die ersten Tage darf es warm stehen, danach kühler. Nach drei Wochen ist das Kraut so, wie ich es am liebsten mag.

Sauerkraut selber machen 1

Sauerkraut selber machen

von NaturkraftPur
Sauer und lebendig: Weisskohl und Salz, mehr braucht es nicht. Nach drei Wochen ist das Kraut fertig.
Zubereitung: 30 Minuten
Fermentierzeit (3 Wochen): 21 Tage
Gesamt: 21 Tage 30 Minuten
  • Bügelglas 1 Liter
  • kleines Schraubglas (ca. 125 ml) - zum Beschweren
  • grosse Schüssel
Mit der Zubereitung beginnen

Zutaten
 

  • 1 kg Weisskohl
  • 20 g Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Salz
  • 1 TL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Kümmel - oder Wacholderbeeren


Zubereitung
 

  • Die äusseren Blätter eines Weisskohls entfernen und zur Seite legen.
  • Weisskohl in sehr schmale Streifen schneiden oder raspeln, in eine grosse Schüssel geben und salzen.
  • Gut vermengen und so lange mit den Händen kneten, bis sich genügend Flüssigkeit gebildet hat.
  • Das Gemüse ins Bügelglas füllen und immer wieder festdrücken, sodass die Flüssigkeit nach oben steigt und den Kohl vollständig bedeckt.
  • Mit den ganzen Kohlblättern bedecken, herunterdrücken, mit dem kleinen Glas beschweren und verschliessen.
  • Für einen schnellen Start bei etwa 22 Grad aufbewahren, ab dem dritten Tag darf es kühler sein.
  • Nach 3 Wochen ist das Sauerkraut bereit.

Notizen

Für einen schnellen Start die ersten Tage bei etwa 22 Grad stehen lassen, ab dem dritten Tag darf es kühler sein.
Der Kohl muss immer vollständig von der Lake bedeckt sein.
Rezept ausprobiert?Zeig’s mir: @naturkraftpur oder #naturkraftpur
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Auch fermentiert: Der Rote-Bete-Kvass.


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Kommentare

16 Kommentare

  1. Danke für das super einfache Sauerkraut-Rezept. Ich habe es schon zweimal ausprobiert und liebe es. Ich habe aber eine Frage: Ich esse das Kraut schon nach drei Tagen und finde es super lecker, wenn es noch nicht so sauer ist. Ich muss es auch nach drei Tagen schon in den Kühlschrank stellen, da ich keinen kühlen Raum mit konstater Temperatur habe, hier, wo ich lebe. Ich habe gehört, dass der Kühlschrank eigentlich zu kühl. Ist das Sauerkraut auch so frisch schon wertvoll oder haben sich nach drei Tagen noch nicht genügend Milchsäurebakterien gebildet?

  2. Tolle Anleitung. Ich mach es fast genauso, gebe aber gerne den Apfel oder Paprika oder auch Wildkräuter…. mit in die Küchenmaschine. Da geht es noch unkomplizierter. Die ersten drei Tage stelle ich die Gläser in eine Emailleschüssel wie du sie benutzt, falls etwas Sud überläuft. Und ich schaue die erste Zeit einmal am Tag nach meinem Kraut ,-) d.h ich öffne kurz den Deckel damit der Druck nicht zu groß wird.
    Hoffe ihr findet immer mal wieder Zeit Videos zu drehen. Ich freue mich schon darauf und wünsche euch Freude und Erfolg bei allem, was ihr macht.

  3. Hallo!
    Vielen Dank für das tolle, einfache und günstige Rezept! Wir haben schon ein Glas zubereitet und sind am aufessen… Die Kinder lieben es mitzukneten 🙂 Jetzt habe ich 2 weitere Gläser angesetzt und die laufen mir die ganze Zeit über. Ich habe schon 2mal ein bißchen Flüssigkeit abgegossen und stelle es jetzt nach 3 Tagen kühler. Habe ich etwas falsch gemacht? Wann muss ich entgasen? Das habe ich im Video wohl überhört… Alles Liebe und danke für eure tolle Arbeit, euer Buch genießen wir auch sehr!!

    1. Ja das selbe Problem hatte ich auch! Ich habe Rotkohl fermentieren wollen und habe den Deckel aufgemacht und meine ganze Küche inkl. mit war rosarot bespritzt ^^ Ich weiß jetzt auch nicht wie oft man entgasen muss. würde mich auch interessieren.

      1. Man sollte das Glas nicht so voll füllen. Wenn man einfach bloß verschließt, entweichen in den ersten Tagen die Gase durch den Deckel. Deswegen auf ein altes Tuch oder so stellen. Und ist noch nie etwas um die Ohren geflogen! 🙂

      2. Ging mir genau gleich. Ich schraube jetzt während den ersten drei Tagen den Deckel nicht mehr ganz fest, so dass die Luft kontinuierlich entweichen kann. Das funktioniert. Ich befürchtete zuerst, es könnte sich Schimmel bilden, ist aber nicht passiert.

  4. Danke für das Video! Ich hab mich gefreut, dich mal live zu sehm 🙂
    Im vorigen Kommentar steht was von entgasen. Muss ich das Glas immer wieder aufmachen oder bleibt es für die ganze Zeit verschlossen?

  5. Habe gestern das Sauerkraut angesetzt, bin so neugierig ob das klappt !!!
    Ich hatte etwas bedenken, ob das Glas dem Druck bei der Gärung standhält, aber das sieht gut aus, es läuft nur raus.
    Ihr könntet vielleicht drauf hinweisen, dass man das Glas auf einen Teller stellen sollte…
    Liebe Grüße aus der Nordheide
    Isa

  6. Hallo,
    Vielen Dank für das Rezept, wir hatten den Mut, es nochmal zu probieren. Unser erster Versuch im Steintopf ist wegen Schimmel richtig schief gegangen. Allerdings ist uns ein Glas geplatzt…. schade um den schönen Kohl. Wir hatten es geschlossen, nur leider nicht entgast. Nun hoffen wir auf das zweite mit Spitzkohl.

  7. Ohja ich freue mich auf eure Videos.
    Das erste ist schon super informativ und genau erklärt.
    Ich finde „What i eat in a Day“ toll, zur Inspiration. Ich liebe auch Rezepte Videos vielleicht zur Weihnachtszeit?

    Ich bin gespannt und wünsche euch viel Freude beim Video drehen 🙂

  8. hallo,
    finde die Idee ´mit dem Bügelglas super, habe es immer im Steintopf in grossen Mengen gemacht, wenn da mal was schief geht, ist gleich alles auf einmal verdorben………….
    finde du hast es super schön erklärt…………..dann ist es gleich viel leichter nachzumachen!!
    danke
    lg marion

  9. Hallo.
    Vielen Dank für das Video! Es ist in der Tat schön, wenn mal mal jemandem bei der Zubereitung zusehen kann. Ich würde auch einen etwas kürzeren Zusammenschnitt noch toller finden, aber heute passte es zum Frühstück. : )
    Noch ein paar Fragen dazu:
    Wie warm ist warm? 20 °C?
    Wie kalt ist kalt? Kühlschrank, also 5 °C oder eher Keller, also 10 °C?
    Öffnest du das Kraut erst zum Verzehr wieder und lässt es bis dahin luftdicht verschlossen?
    Dankeschön!
    Katharina

    1. Ach, entschuldigung. Ich sehe gerade, dass du im Rezept-Text ja von 22 °C schreibst.
      Noch eine Frage: wenn ihr das Kraut dann verbraucht, muss man es noch mal durchspülen oder so? Es kam mir eben beim Probieren nach dem Kneten sehr salzig vor. (Ich habe heute gleich eine Ladung mit Spitzkohl angesetzt. : ))
      Dankeschön!

  10. Oh prima, mehr Videos von Euch – klasse Idee!
    Was mich sehr interessiert (lässt sich aber eher schreiben als filmen) ist, wie planst Du Deine Tage? Einmal wöchentlich, täglich? Wann pflückst Du welche Kräuter für welche Rezepte? Wann lässt Du welche Sprossen keimen für welche Rezepte? Und bringen nicht die täglichen Anforderungen der Kids alles durcheinander? Oder wie kann man sie mit einbinden?
    Mich interessieren auch kurze Videos, viel Zeit ist für gestresste Mamas leider nicht drin 🙂

  11. huhu,

    schönes video fürs erste mal (nicht das ich das besser könnte :).
    ich persönlich schaue gern videos bis 10 minuten,
    alles andere ist mir mit kindern und alltag oft zu lang.
    vielleicht einfach etwas flotter das ganze?
    oder mal was einblenden?
    liebe grüsse suse

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