Der Morgen beginnt mit einem ehrlichen Blick auf die Waage – ganze 2 Kilo mehr in den letzten 2 Ladetagen! Krass. Mein Bauch fühlt sich aufgebläht an, meine Verdauung ist träge, und als ich meine Vorher-Fotos nachhole, trifft es mich wie ein Schlag. Wow. Ich wusste, dass ich mich gerade nicht wohlfühle, aber die Bilder zeigen es noch deutlicher. Mein Körper wirkt schwer, die Kleidung spannt, der Bikini sitzt nicht, wie ich es mir wünsche. Ich merke, wie sich in mir eine Emotion bildet – aber nicht aus Frust, sondern aus Entschlossenheit. Das hier wird meine Motivation!
Selbstannahme vs. Veränderung: Mein ewiges Dilemma
- Auf der einen Seite der Wunsch, meinen Körper zu lieben, ihn zu akzeptieren, genau so, wie er ist.
- Auf der anderen Seite das unüberhörbare Gefühl: Ich fühle mich nicht wohl.
Selbstliebe – unabhängig vom Äusseren
Ich habe gelernt: Selbstliebe bedeutet nicht, dass ich nichts verändern darf. Ich darf mich in meiner Haut wohlfühlen, und wenn dazu eine Veränderung gehört, dann ist das vollkommen okay.
Aber eins habe ich gelernt: Meine Selbstliebe hängt nicht mehr von meinem Spiegelbild ab. Mein Körper verdient meinen Respekt, nicht nur, weil er gut aussehen soll, sondern weil er ein absolutes Wunder ist!
Er verdaut. er atmet, er heilt, er bewegt mich durchs Leben – und das mit einer Leichtigkeit, die mir immer wieder bewusst wird. Letzten Sonntag beim Bobschlittenfahren musste ich ständig aufstehen, um mein jüngstes Kind vorwärts zu ziehen. Und es war kein Problem. Ich kann ohne Mühe aufstehen, springen, mich bewegen – während andere in meinem Alter bereits von Knie- und Rückenschmerzen sprechen. Ich fühle mich jünger als je zuvor.
Zurück zu Tag 1: Mein Neustart
Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich meine Mahlzeiten konsequent eingehalten. Ich weiss aus Erfahrung: Wenn ich eine Mahlzeit aufschiebe, schlägt der Heisshunger plötzlich zu.
Das habe ich gegessen:
- Frühstück: Mein Proteinshake mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen
- Mittagessen: Reichlich Gemüsesticks mit einem Dip aus Magerquark und Kräutersalz
- Snack: Magerquark mit Vanilleprotein und etwas Grapefruit
- Abendessen: Tofu mit einer Brokkoli-Lauch-Suppe, halb püriert – ich brauche das Kauen für das Sättigungsgefühl
Und das Beste? Mein Körper reagiert sofort. Mehrmals am Tag konnte ich mich gut entleeren – meine Verdauung kommt in Schwung, entlastet sich. Ich spüre, wie mein Körper beginnt, sich zu reinigen und neu zu starten.
Abends gehe ich bewusst früh ins Bett, mit einem Gefühl der Leichtigkeit. Ein Tag geschafft – viele weitere folgen. Ich bin bereit!
Danke, für deine Begleitung und ganz liebe Grüsse
Jacqueline
Wie schön deine Erfahrungen zu lesen. Ich hatte gestern einen Cheatday und auch davor war meine SWK schon sehr wackelig verlaufen, obwohl ich erst am 7.2. gestartet bin, voller guter Vorsätze.
Du machst mir Mut, es weiter durchzuhalten. Vielen Dank ❤️
Liebe Tanja
Oh wau, danke für deine Ehrlichkeit und freut mich, dass es dir Mut macht!
Ja, die Stoffwechselkur ist wirklich nicht einfach und bringt einiges ans Licht. Mach dir bitte keinen zu grossen Stress, denn Stress ist sehr kontraproduktiv. Beobachte dich ganz genau, wann du was machst, wie du dich fühlst und was du denkst und beweg dich – raus an die frische Luft! Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude, bei deiner Transformation!
Liebe Grüsse
Jacqueline
❤️ Danke, gleichfalls.☀️