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Tag 1 der Transformationsphase: Ein neuer Anfang

Tag 1 der Transformationsphase: Ein neuer Anfang 1

Der Morgen beginnt mit einem ehrlichen Blick auf die Waage – ganze 2 Kilo mehr in den letzten 2 Ladetagen! Krass. Mein Bauch fühlt sich aufgebläht an, meine Verdauung ist träge, und als ich meine Vorher-Fotos nachhole, trifft es mich wie ein Schlag. Wow. Ich wusste, dass ich mich gerade nicht wohlfühle, aber die Bilder zeigen es noch deutlicher. Mein Körper wirkt schwer, die Kleidung spannt, der Bikini sitzt nicht, wie ich es mir wünsche. Ich merke, wie sich in mir eine Emotion bildet – aber nicht aus Frust, sondern aus Entschlossenheit. Das hier wird meine Motivation!

Selbstannahme vs. Veränderung: Mein ewiges Dilemma

Ich habe unzählige Male versucht, mich so anzunehmen, wie ich bin. Mein Gewicht liegt laut BMI im Normalbereich, und Freunde sagen mir immer wieder: „Du siehst doch völlig gut und normal aus, du musst nicht abnehmen.“ Aber es geht nicht darum, was andere sehen – es geht um mein Gefühl in meinem Körper. Und da war immer dieser innere Konflikt:
  • Auf der einen Seite der Wunsch, meinen Körper zu lieben, ihn zu akzeptieren, genau so, wie er ist.
  • Auf der anderen Seite das unüberhörbare Gefühl: Ich fühle mich nicht wohl.
Jahrelang habe ich gekämpft – gegen mein Spiegelbild und gegen die Erwartung, dass ich es einfach akzeptieren sollte. Bis ich erkannte: Ich muss nicht kämpfen. Ich darf verändern.
Mein Ziel ist nicht irgendein Ideal von aussen, sondern mein persönliches Wohlfühlgewicht. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn mein Körper in seiner besten Form ist. Nach meiner ersten Schwangerschaft hatte ich dieses Gefühl zum ersten Mal – durch Stillen, gute Ernährung und Bewegung. Ich fühlte mich schön und sexy! Auch nach meiner zweiten Schwangerschaft konnte ich es mit der Stoffwechselkur wieder erreichen. Doch nach der dritten Schwangerschaft? Es wollte einfach nicht mehr klappen. Alte Muster kamen hoch, ich startete und brach ab.

Jetzt starte ich neu – aber mit einer anderen Einstellung. Ich kenne mein Wohlfühlgewicht. Ich weiss, dass mein Körper dazu fähig ist. Und es sind „nur“ 8 Kilo Unterschied, die mich davon trennen. Auf 1,50 m Körpergrösse macht das einen riesigen Unterschied.

Selbstliebe – unabhängig vom Äusseren

Ich habe gelernt: Selbstliebe bedeutet nicht, dass ich nichts verändern darf. Ich darf mich in meiner Haut wohlfühlen, und wenn dazu eine Veränderung gehört, dann ist das vollkommen okay.

Aber eins habe ich gelernt: Meine Selbstliebe hängt nicht mehr von meinem Spiegelbild ab. Mein Körper verdient meinen Respekt, nicht nur, weil er gut aussehen soll, sondern weil er ein absolutes Wunder ist!

Er verdaut. er atmet, er heilt, er bewegt mich durchs Leben – und das mit einer Leichtigkeit, die mir immer wieder bewusst wird. Letzten Sonntag beim Bobschlittenfahren musste ich ständig aufstehen, um mein jüngstes Kind vorwärts zu ziehen. Und es war kein Problem. Ich kann ohne Mühe aufstehen, springen, mich bewegen – während andere in meinem Alter bereits von Knie- und Rückenschmerzen sprechen. Ich fühle mich jünger als je zuvor.

Und ja, ich habe einen kleinen Trick für mehr Selbstliebe, den ich noch nie jemandem verraten habe: Ich singe Liebeslieder für mich selbst! 😄❤️ Jedes Mal, wenn im Radio ein Song läuft, der von Liebe spricht, richte ich ihn an mich. Anfangs fühlte es sich seltsam an, doch mit der Zeit wurde es normal. Und jetzt? Ich spüre, dass meine Liebe zu mir selbst sich ausdehnt – auf meine Familie, meine Freunde und sogar Fremde. Denn: Du kannst nur so sehr lieben, wie du dich selbst liebst – das erfahre ich jetzt wirklich.

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Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich meine Mahlzeiten konsequent eingehalten. Ich weiss aus Erfahrung: Wenn ich eine Mahlzeit aufschiebe, schlägt der Heisshunger plötzlich zu.

Das habe ich gegessen:

  • Frühstück: Mein Proteinshake mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen
  • Mittagessen: Reichlich Gemüsesticks mit einem Dip aus Magerquark und Kräutersalz
  • Snack: Magerquark mit Vanilleprotein und etwas Grapefruit
  • Abendessen: Tofu mit einer Brokkoli-Lauch-Suppe, halb püriert – ich brauche das Kauen für das Sättigungsgefühl

Und das Beste? Mein Körper reagiert sofort. Mehrmals am Tag konnte ich mich gut entleeren – meine Verdauung kommt in Schwung, entlastet sich. Ich spüre, wie mein Körper beginnt, sich zu reinigen und neu zu starten.

Abends gehe ich bewusst früh ins Bett, mit einem Gefühl der Leichtigkeit. Ein Tag geschafft – viele weitere folgen. Ich bin bereit!

Danke, für deine Begleitung und ganz liebe Grüsse
Jacqueline

3 Gedanken zu „Tag 1 der Transformationsphase: Ein neuer Anfang“

  1. Wie schön deine Erfahrungen zu lesen. Ich hatte gestern einen Cheatday und auch davor war meine SWK schon sehr wackelig verlaufen, obwohl ich erst am 7.2. gestartet bin, voller guter Vorsätze.
    Du machst mir Mut, es weiter durchzuhalten. Vielen Dank ❤️

    1. Liebe Tanja

      Oh wau, danke für deine Ehrlichkeit und freut mich, dass es dir Mut macht!
      Ja, die Stoffwechselkur ist wirklich nicht einfach und bringt einiges ans Licht. Mach dir bitte keinen zu grossen Stress, denn Stress ist sehr kontraproduktiv. Beobachte dich ganz genau, wann du was machst, wie du dich fühlst und was du denkst und beweg dich – raus an die frische Luft! Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude, bei deiner Transformation!

      Liebe Grüsse
      Jacqueline

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