Heute Morgen sitze ich früh auf der Couch, den Laptop auf dem Schoss, eine Tasse Wasser neben mir. Ich freue mich auf ein paar produktive Stunden – Zeit, um ungestört zu arbeiten, denn alle schlafen noch und mein Mann und die Kinder gehen nachher zusammen zum Sport.
Die Woche ist vollgepackt mit Terminen. Morgen, 6.3.25, am Abend steht der Live-Zoom über die 4 Säulen der Gesundheit an, und ich möchte endlich meine Präsentation erstellen. Und heute Abend habe ich noch einen Stoffwechselkur-Infoabend, für den ich mich auch noch kurz vorbereiten will. Jetzt wäre der perfekte Moment dafür.
Ein richtig guter Start in den Tag – dachte ich.
Doch dann klingelt das Telefon.
Mein Mann ruft an.
Er hat kurzfristig einen Auftrag reinbekommen und muss bis Mittag arbeiten.
Meine Motivation sackt in den Keller.
Mein Mann ruft an.
Er hat kurzfristig einen Auftrag reinbekommen und muss bis Mittag arbeiten.
Meine Motivation sackt in den Keller.
Ich spüre, wie mein Kopf in den Widerstand geht. Ich versuche, den Schalter umzulegen – von Frust auf Akzeptanz –, doch er springt immer wieder zurück.
Also greife ich zu meinem Super-Ketose-Getränk, wie jeden Morgen in der Stoffwechselkur. Vielleicht hilft mir das, den Perspektivwechsel endlich zu schaffen.
Und tatsächlich – ein paar Schlucke später fühle ich die Veränderung.
Yes! Ich habe den Switch geschafft – oder doch nicht ganz?
Wenn Essen erdet
Anstatt den Vormittag am Laptop mit Vorbereitungen zu verbringen, fahren wir zum Sport. Doch währenddessen merke ich, dass ich eigentlich viel lieber arbeiten würde – der Druck wegen der Präsentation lastet auf mir.
Ich bemerke auch, wie dieser Druck mich dazu verleitet, zu essen. Also greife ich zu ein paar Gemüsesticks. Nach ein paar Bissen wird mir bewusst:
Essen erdet mich.
Ich brauche Erdung.
Also überlege ich, stattdessen eine Übung zur Erdung zu machen. Doch genau in dem Moment kommt eine Mutter auf mich zu und erzählt, dass ihr Hund Probleme mit der Haut hat.
Wir verabreden uns für den Nachmittag, damit ich mir das genauer anschaue und den kolloidalen Silberspray mitbringe.
Und plötzlich ist das Gefühl, dass ich Essen „brauche“, verschwunden.
Das Gespräch hat mich abgelenkt, geerdet und meinen Fokus sofort verschoben.
Auch am Nachmittag bin ich dankbar für unsere Verabredung. Denn es stellte sich heraus, dass mein Mann auch am Nachmittag ausser Haus ist und ich wäre sonst wohl wieder in einem Zwiespalt zwischen Arbeit und Kindern gelandet.
Stattdessen war ich ganz in meinem Element. Ich liebe es, über Gesundheit zu sprechen – egal ob bei Menschen oder Tieren.
Doch noch mehr liebe ich es, die Geschichten der Menschen zu hören.
Und heute hatte ich genau das.
Ein Infoabend ohne Vorbereitung
Am Abend bin ich bei einer Freundin, um einen Stoffwechselkur-Infoabend zu geben.
Vorbereitung? Gleich null.
Auch wenn ich mir gerne die Zeit dazu genommen hätte, stört es mich überhaupt nicht, denn:
Vorbereitung? Gleich null.
Auch wenn ich mir gerne die Zeit dazu genommen hätte, stört es mich überhaupt nicht, denn:
- Ich mache das nicht zum ersten Mal.
- Ich kann gerade sehr authentisch darüber sprechen, weil ich selbst mitten in der Kur bin.
- Und vor allem: Es ist ein physisches Treffen – das ist ganz anders als online.
Hier gibt es keine Ablenkung.
Niemand hört nur „nebenbei“ zu.
Ich kann direkt auf die Menschen eingehen, ihre Körperhaltung, Mimik, Augen beobachten.
Niemand hört nur „nebenbei“ zu.
Ich kann direkt auf die Menschen eingehen, ihre Körperhaltung, Mimik, Augen beobachten.
Und genau das macht für mich den Unterschied.
Ich spüre, wie meine Worte wirken, wie meine Begeisterung überspringt. Es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu inspirieren, die wirklich wollen – die offen sind für Veränderung.
Ich komme begeistert und erfüllt, aber müde nach Hause.
Dieses Gefühl, wenn man miterlebt, wie Menschen in die Eigenverantwortung kommen, bewusste Entscheidungen treffen und sie zu begleiten – unbezahlbar!
Essen rückt in den Hintergrund
Durch die vielen Termine und inspirierenden Gespräche hatte ich fast keinen Hunger.
Essen, das normalerweise einen grossen Zeitfaktor in meinem Alltag einnimmt, wurde heute zur Nebensache.
Und es fühlt sich richtig gut an.
Und es fühlt sich richtig gut an.
Ich ass mittags viel Gemüsesticks mit Hüttenkäse.
Zum Abendessen gab es Magerquark mit Proteinpulver und etwas Grapefruit.
Zum Abendessen gab es Magerquark mit Proteinpulver und etwas Grapefruit.
Und es reicht mir absolut.
Trotzdem habe ich fast etwas ein schlechtes Gewissen, weil mich so viele fragen:
„Was isst du denn eigentlich die ganze Zeit?“
Es gibt so viele Rezepte, die wir für unsere Begleitungen bereitstellen, auch einige von mir kreierte und ich dachte, ich würde die meisten davon brauchen, nachmachen und hier auch präsentieren können.
Doch ich merke auch, dass ich es gerade minimalistisch liebe.
Nicht viel darüber nachdenken.
Nicht lange überlegen, was ich koche.
Nicht lange überlegen, was ich koche.
Salat oder Gemüsesticks halten meinen Rohkostanteil hoch – und das freut und erfüllt mich.
Wenn ich koche oder backe, bin ich meistens in meiner Kreativität und schon einen Schritt weiter und analysiere, wie ich es optimieren könnte. Da tappe ich dann oft in die Falle, dass ich mich nicht genau an die Vorgaben halten würde oder nicht ganz zufrieden mit dem Resultat bin, weil ich schon „weiss“, wie es anders schmecken könnte.
Also falls du dich fragst, warum ich mich gerade so „einseitig“ ernähre, dann hast du nun die Antwort. 😄
Meine Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Salat, rohem Gemüse, Grapefruit und Milchprodukten und es stresst mich kein bisschen.
Im Gegenteil.
Es entspannt mich und meinen Alltag.
Ich weiss, dass ich jederzeit vielfältiger essen könnte – wenn ich das möchte.
Aber gerade jetzt, heute und die letzten Tage war es genau richtig für mich.
- Ich bin in meiner Energie und Kraft.
- Meine Verdauung ist gut.
- Mein Körpergefühl ist super.
- Mein Schlaf ist tief und erholsam.
Einfach alles passt.
Doch eine Herausforderung bleibt: Mein Stresspegel
Morgen, 6.3.25 ist der Live-Zoom und ich habe immer noch keine Präsentation vorbereitet.
Ich weiss, dass ich gut unter Druck arbeite, aber ich merke auch, dass mich das nervös macht.
Schaffe ich es, mich rechtzeitig vorzubereiten, sodass ich mich damit wohlfühle?
Oder kommt wieder irgendwas dazwischen?
Oder kommt wieder irgendwas dazwischen?
Ich versuche, mich nicht zu stressen, denn am Ende läuft es doch immer genau so, wie es soll.
Kennst du das Gefühl, wenn du isst, um dich zu erden?
Liebe Grüsse,
Jacqueline
Jacqueline