Würziges Nori Brot

Kennst du Nicht-Orte? Ein Nicht-Ort ist ein Ort, an dem du dich normalerweise nicht befindest und an den du üblicherweise nicht gehst. Weil du ihn gar nicht wahrnimmst, weil du dort keine Aufgabe hast oder weil du dort Menschen vermutest, mit denen du vermeintlich nichts zu tun hast. Von diesen Nicht-Orten gibt es tausende, direkt vor der eigenen Haustür: Eine Handwerker-Messe, ein riesiges Multiplex-Kino, das Oma-Café der Stadt, eine Shopping Mall oder das Dorffest im Nachbarort. Ich liebe solche Orte, weil ich dort viel lernen kann und weil es spannend ist, in die fremden Welten vor der eigenen Haustür einzutauchen. Ich beobachte die Menschen, lausche den Gesprächen oder nehme daran teil und geniesse dabei den Status der Beobachterin. Probier es mal aus, du wirst staunen, wie viel Neues du entdeckst und wie einfach es ist, einmal aus dem Alltag auszubrechen! „Auf andere Gedanken kommen“ ist kein blöder Spruch, sondern eine Aufforderung an das eigene Ich. Du kannst das übrigens weitertreiben und einen Salsa-Kurs besuchen, einem Astrophysik-Vortrag lauschen oder als Tourist durch die eigene Stadt schlendern.

Zu den Algen: In den Küstenküchen der Welt gehört Meeresgemüse seit jeher auf den Teller, weil es die Mineralstoffe des Meeres mitbringt, allen voran Jod. Ich suche immer nach Möglichkeiten, Algen schmackhaft zu verarbeiten und diese Cracker sind einfach gut!

Würziges Nori Brot roh, knusprig aus dem Dörrgerät

Würziges Nori Brot

von NaturkraftPur
Würzig und knusprig: Leinsamen, Gemüse und Nori-Flocken aus dem Dörrgerät. Je nach Dicke werden Cracker oder Brot daraus.
Vorbereitung: 30 Minuten
Zubereitung: 20 Minuten
Dörrzeit: 12 Stunden
Gesamt: 12 Stunden 50 Minuten
Mit der Zubereitung beginnen
1 Blech

Zutaten
 

  • 150 g Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Leinsamen
  • 100 g Knollensellerie
  • 200 g Möhre
  • 100 g Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Sesam schwarz
  • 3 EL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Nori-Flocken
  • 2 Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Dattel
  • 1 EL Es handelt sich hier um einen Affiliate Link, das heisst ich erhalte einen kleinen Betrag bei Bestellung. Der Artikel kostet für dich dadurch nicht mehr.Sojasauce - Nama Tamari
  • 300 ml Wasser


Zubereitung
 

  • Leinsamen in 300 ml Wasser einrühren und quellen lassen.
  • Knollensellerie und Möhren klein schneiden und mit allen anderen Zutaten zu einer feinkörnigen Masse verarbeiten.
  • Wenn die Leinsamen etwa 20 Minuten gequollen haben, im Hochleistungsmixer zu einem kräftigen Schleim mixen.
  • Diesen in eine Schüssel füllen und die feinkörnige Gemüse-Masse hinzugeben.
  • Gut durchkneten.
  • Dann auf der Dörrfolie des Dörrgeräts dünn ausstreichen.
  • Knusprige Cracker erhältst du nach etwa 12 Stunden.
  • Dabei nach etwa 5 Stunden wenden und ohne Dörrfolie weiter dörren.

Notizen

Je dicker du ausstreichst, desto brotmässiger wird das Ergebnis und desto länger dauert die Dörrzeit.
Im Mixer schrittweise vorgehen, in der Küchenmaschine mit S-Messer lässt sich alles zusammen verarbeiten.
Mit einem Spachtelmesser oder einem Kuchenheber geht das Ausstreichen hervorragend.
Es reicht für etwa 1,5 Einschübe.
Dabei ist es dir überlassen, wie dick oder dünn du es magst.
Rezept ausprobiert?Zeig’s mir: @naturkraftpur oder #naturkraftpur
PDF herunterladen

Algen auf dem Teller: Das Rohe Sushi.


Wenn du magst, komm gerne auf Instagram vorbei. Dort nehme ich dich ein Stück mehr mit in meinen Alltag und teile einfache Impulse, Gedanken und Tipps zur Rückverbindung zu dir – damit du im Alltag nicht mehr nur funktionierst, sondern wieder bei dir ankommst und spürst, was dir wirklich entspricht.


Kommentare

7 Kommentare

  1. Sehr schön, so ging es mir auch. Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meiner Familie viel mehr Rohkost unterzumogeln und war begeistert von Rohkosttorten, Porrige und vielem mehr. Leider war mein dreijähriger Sohn gar nicht und mein Mann mäßig begeistert. Ich selbst konnte es nach zwei Monaten auch nicht mehr sehen, da mir alles recht gleich schmeckte. So habe ich weiter gesucht und bin jetzt total begeistert von vitalstoffreicher Vollwertkost mit hohem Rohkostanteil. Sogar die Kinder essen es gerne und ich habe sogar schon einen Kindergeburtstag ausgerichtet. Die Kinder haben nichts bemerkt und mit Appetit alles gegessen, ohne Industriezucker oder Auszugsmehl ;).

  2. … ich habe eine Frage: nach 3,5 Monaten Gourmet-Rohkost kann ich es plötzlich nicht mehr sehen. Mir kommt es so vor, als würde alles gleich schmecken. Die Kuchen alle mit einer Kokosnote, die Brote alle nussig oder sprossig. Avocados, Oliven und Rohporridge finde ich plötzlich nicht mehr so lecker. Auch meine grünen Smoothies schmecken mir nicht mehr. Ich war so glücklich mit dieser sogenannten „Gourmet-Rohkost“, weil die normale Rohkost mich seelisch nie befriedigt hat. Vor allem war ich super glücklich über diesen Blog! Und jetzt – mir fehlt was. Die Alchemie und der Genuss des Kochens… schade, weil ich mich so gut mit Rohkost gefühlt habe. Ich habe mir heute eine klassische Spaghetti Bolognese gekocht und bin beim Essen vor Entzücken fast vom Stuhl gekippt 🙂
    Ich schreibe das nur, weil ich wissen möchte, ob es auch anderen so geht?

    1. huhu,

      müssen es für dich 100% sein?
      bei mir kommt das sehr aufs wetter an. wenn es kälter wird mag ich einfach warme misobrühe. ob die dann genau 42 grad ist oder auch mal 60, ist mir egal. wichtig ist doch, das es einem gut geht und man energie hat.
      nach fastenzeiten giert mein körper nach rohkost. da geht gar nichts anderes.
      mittags brauche ich meinen salat sonst werde ich hundemüde. mein rohkostanteil liegt meist bei 70-80 %…
      grüsse suse

  3. Ich lese sehr gerne euren Blog und habe auch Eure facebook-Seite abonniert. 🙂
    Ich wünsche mir schon länger einen Dörrautomat, kann mich aber nicht wirklich für einen entscheiden, da es eine Vielzahl davon gibt und die Bewertungen (bei Amazon) zum Teil nicht überzeugend sind.
    Könnt ihr mir einen Tipp geben? Es sollte zu Anfang nicht unbedingt das höhere Preissegment sein, da ich mich erst Mal mit der Materie vertraut machen und auch ggfs. meinen Mann überzeugen muss.

    Liebe Grüße aus HH
    Anna

  4. Hallo,
    ich danke die für’s umdenken-helfen. Ich bin oft so eingeschränkt / eingefahren in meinen Gedanken. Da hilft dein über-den-zaun-gucken ungemein.
    Weißt du welchen Spruch ich überhaupt nicht mag? „Das einzig beständige ist die Veränderung“. Der trifft so was von zu, dabei hätte ich es mir doch gerade so schön eingerichtet!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung