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Tag 18 der Transformationsphase: Wenn Energie zur Falle wird

Tag 18 der Transformationsphase: Wenn Energie zur Falle wird 1
Heute Abend steht der Live-Zoom an und langsam spüre ich die Nervosität in mir aufsteigen.

Wird alles klappen?
Funktioniert die Technik?
Sind die Kinder rechtzeitig versorgt?

Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen – und tatsächlich, alles läuft perfekt.

Die Kinder verbringen dank des schönen Wetters den ganzen Tag draussen und spielen. Mein Mann ist ebenfalls im Garten beschäftigt. Ich habe also ausreichend Zeit, mich in Ruhe vorzubereiten.

Und genau das tue ich.

Versinken im Flow

Sobald ich am Laptop sitze, bin ich im Flow. Ich liebe es, mich tief in die Technik einzuarbeiten, Details zu optimieren, Abläufe zu perfektionieren. Ich verliere mich völlig darin. So sehr, dass ich das Essen komplett vergesse.

Erst als ich kurz innehalte, fällt mir auf:
Ich habe den ganzen Tag kaum etwas gegessen.
Nur Magerquark und Hüttenkäse, damit ich wenigstens auf mein Protein komme.

Aber weisst du was? Ich bin total stolz auf mich.

Ich habe keinen Hunger, mein Körper fühlt sich leicht und voller Energie an. Ich bin so fokussiert auf meine Arbeit, dass ich nicht einmal ans Essen gedacht habe.

Ich nehme es als Zeichen, dass ich mittlerweile völlig in meiner Routine angekommen bin.

Der Live-Zoom – und die Euphorie danach

Der Abend läuft perfekt. Der Live-Zoom fühlt sich grossartig an.
Ich liebe es, über Gesundheit zu sprechen, Wissen weiterzugeben und Menschen zu inspirieren.

Nach dem Call bin ich komplett überdreht.
Ich kann natürlich nicht sofort schlafen – mein Kopf ist noch voller Energie, mein Adrenalin-Spiegel viel zu hoch.
Und dann merke ich es:

Doch noch Hunger.

Nicht stark, aber spürbar.

Ein kurzer Blick auf die Uhr – es ist nach 22 Uhr.

Jetzt noch essen? Nein, lieber schlafen.

Doch genau das geht nicht.

Mein Körper ist aufgedreht, mein Geist hellwach. Ich liege im Bett und spüre, wie ich in eine Spirale rutsche.

Hunger.
Adrenalin.
Unruhe.

Ich habe es heute übertrieben.

Ich dachte, ich könnte meine Energie einfach „nutzen“, alles auskosten, mich vom Flow tragen lassen.

Doch eigentlich ist der Schlüssel die Balance und die hatte ich heute definitiv nicht.

Ich will schlafen und kann nicht, doch der Schlaf ist so wichtig! Oh mann, ganz viele Gedanken. Ich versuche abzuschalten, es gelingt nicht und irgendwann, nach gefühlter Ewigkeit klappt es dann doch – es ist bereits nach Mitternacht.

Wie es am nächsten Tag weiterging – das erfährst du im nächsten Beitrag.

Liebe Grüsse
Jacqueline

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